Fraktion der Freien Wähler informiert sich über die B49-Umgehung bei Dalheim

20191009 164833 WEBDas Baumaßnahmen in den Städten eine wichtige Rolle spielen ist selbstverständlich. Selbstverständlich ist aber auch, dass die Freien Wähler Wetzlar mit den Bürger in Kontakt treten und ihre Sorgen und Nöte zu diesen Themen ernst nehmen.
Die Freien Wähler Wetzlar bedanken sich daher herzlich für die Einladung zu einer Begehung vor Ort mit der BI Dalheim zum Ausbau der B49 mit anschließender Aussprache.
20191009 170827 WEBEbenso waren Vertreter der Freien Wähler Wetzlar bei der Veranstaltung im Ortsteil Garbenheim präsent, um eine weitere Sichtweise entgegen zunehmen. Somit können, für die spätere Planungen der stadteigenen Straßen, die verschiedensten Ansichten einbezogen werden.

Neue Zeitung der FREIEN WÄHLER "mein Wetzlar" erschienen

Anläßlich des "Stabwechsels" im Amt des Bürgermeisters der Stadt Wetzlar haben die FREIEN WÄHLER eine neue Ausgabe der Zeitung "mein Wetzlar" herausgegeben:
mein Wetzlar 2019 Seite 1Sie wurde Ende September an alle Haushalte in Wetzlar verteilt.
Unter dem Link
mein Wetzlar kann die aktuelle Ausgabe als pdf-File heruntergeladen werden.

Redebeitrag
am 28.08.2019 in der Stadtverordnetenversammlung
von Christa Lefèvre
Jahresabschluß 2018 der enwag

lefevre christa 2016 webGeschäftsführung und Belegschaft der enwag haben es angepackt!
Sie haben ihre strategische Ausrichtung geprüft und den zukünftigen Herausforderungen angepasst.
Das Strategieprojekt, das uns Ende 2017 vorgestellt und dessen Umsetzung beschlossen wurde, war eine sehr kluge und erfreuliche Entscheidung, ein Aufbruch in die Zukunft.

Weiterlesen ...

Rede
am 28.08.2019 in der Stadtverordnetenversammlung
von Dr. Andreas Viertelhausen
nach seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Wetzlar

201808 Andreas Viertelhausen

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
Meine Damen und Herren,
was für ein aufregender Moment. Herzlichen Dank für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Bevor ich mich aber weiter Ihnen zuwende, möchte ich einige Gäste im Publikum besonders begrüßen.
Allen voran meine Ehegattin Claudia. Vielen Dank, dass du diesen Weg mit mir gemeinsam gehst. Ich weiß, es war eine lange Wartezeit und am Ende bin ich doch ziemlich nervös geworden. Wenn ich irgendwann mal nach einem harten Tag fix und fertig nach Hause komme, darfst du mich gerne daran erinnern, dass du mir dies vorausgesagt hast und ich es dennoch so wollte.
Auch begrüße ich eine Reihe von Freien Wählern aus dem Lahn-Dill-Kreis; hier besonders unseren ehemaligen Dezernenten Manfred Thielmann sowie unseren ehemaligen Bürgermeister Harald Semler. Auch freue mich über Andreas Schuch, den Vorsitzenden der Freien Wähler in Pohlheim. In 2014 hatten wir gemeinsam andere Pläne, aber schön, dass du nun den Weg ins Wetzlarer Rathaus gefunden hast.
Weiterhin darf ich einige Mitglieder der DLRG Wetzlar begrüßen. Ich fürchte, dass ich dort die eine oder andere Aktivität künftig etwas reduzieren muss. Zumindest gab es aus dem hauptamtlichen Magistrat einige Andeutungen, was Abendtermine anbelangt.
Schließlich freue ich mich, dass auch zahlreiche Bedienstete des Finanzamtes Wetzlar mir bei der Wahl die Daumen gedrückt haben. Für die meisten dürfte es die erste Teilnahme an einer Stadtverordnetensitzung sein.
Nun aber zu Ihnen, meine Damen und Herren Stadtverordnete. Nochmals herzlichen Dank für Ihre Unterstützung bei meiner Wahl. Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen, der jetzt nicht für mich stimmen konnte, später für mich gewinnen kann.
Die meisten von Ihnen kennen mich schon seit vielen Jahren. Sie wissen, dass bei mir eine klare Sachorientierung im Vordergrund steht - vielleicht ab und an gewürzt mit einer kleinen Prise Humor. Auch werden Sie sich erinnern, dass ich immer für Gespräche über Partei- bzw. Fraktionsgrenzen hinweg offen war. Dies werde ich gerne künftig beibehalten.
Aus diesem Grund haben mich sehr die angenehmen Gespräche im Hinblick auf meine Bewerbung in den Fraktionen gefreut. So haben wir z.B. bei der CDU nach einer kurzen Vorstellung angeregt über eine mögliche Trassenführung der B49 diskutiert. Bei der FDP haben wir u.a. über den Bismarckturm gesprochen, den wir heute schon in der Fragstunde hatten und noch als Druckvorlage behandeln werden.
Es wäre sehr schön, wenn wir uns diese Gesprächsatmosphäre erhalten können. Natürlich ist mir klar, dass wir inhaltlich nicht immer einer Meinung sein werden. Vereint sind wir aber immer in dem Gedanken, dass wir uns zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt einsetzen.
Im Vorfeld meiner Kandidatur wurde ich gefragt: Du bist doch weder Architekt, noch Tiefbauingenieur. Wie stellst du dir denn deine Tätigkeit vor? Nun, als Bürgermeister mit dem bisherigen Aufgabenzuschnitt muss man weder die Kanäle selbst zeichnen, noch sie selbst verlegen. Wir haben eine hochmotivierte und leistungsstarke Verwaltung, um dies zu planen und durchzuführen. Mein Job wird es vielmehr sein, die verschiedenen Interessengruppen an einen Tisch zu bekommen. Da sind zum Einen die Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung, die teilweise äußerst unterschiedliche Vorstellungen haben, wie ein Projekt mal aussehen könnte. Wir haben die Verwaltung, die uns sagt, was rechtlich zulässig und technisch möglich ist. Nicht vergessen dürfen wir den Kämmerer, der alles bezahlen soll – am besten ohne neue Kredite. Und schließlich gibt es potentielle Investoren sowie direkt betroffene Bürgerinnen und Bürger. Ich freue mich auf die Herausforderung, in diesem Spannungsfeld von Fall zu Fall einen interessengechten Ausgleich zu finden.
Bei vielen Gesprächen wurde ich zudem gefragt: Was wird sich denn nun ändern? Aber mal abgesehen von der Hutmode haben wir viele Projekte hier gemeinsam angestoßen, die sich in unterschiedlichen Umsetzungsstadien befinden. Diese gilt es nun fortzuentwickeln. Denken Sie z.B. an die Domhöfe, das Freibad, den Lahnhof, die Bahnofstraße mit der Volkshochschule und die Feuerwache 1 - um nur einige zu nennen.
Hinzu kommen unsere Verkehrsprojekte, wie z.B., der Franzenburgknoten mit Busbahnhof und der Neubau der Bahnhofsbrücke. Weiterhin sehe ich den Erhalt unserer Infrastruktur, u.a. mit Straßen- und Kanalsanierungen.
Und dann sind wir noch von überregionalen Projekten wie der B49 und dem Autobahnkreuz Wetzlar Nord unmittelbar betroffen.
D.h., wie leben in einer Zeit von großen Umwälzungen, die sich direkt auf uns alle in Wetzlar schon jetzt auswirken und künftig auswirken werden. Wir treffen Entscheidungen, die Wetzlar für die nächsten Jahrzehnte prägen. Diese Entscheidungen setzten intensive Diskussionen und Abwägungen in den städtischen Gremien voraus. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diesen Weg gemeinsam beschreiten könnten.
Wohl wissentlich, dass wir nicht jeden Bürger und jede Bürgerin 100% zufrieden stellen können. Dann steht auch mal schnell in einem Leserbrief „Stadtverordnete verraten Bürgerwillen“. Mal trifft es auch den Magistrat.
Deshalb - nochmals an die Zuschauer gerichtet: Bringen Sie sich frühzeitig ein. Kommen Sie bitte nicht nur einmal bei meiner Wahl zur Stadtverordnetenversammlung, sondern besuchen Sie auch die Ortsbeiratssitzungen in Ihrem Stadtteil oder eine Bürgerversammlung. Darüber hinaus gibt es bei vielen großen Projekten separate Verfahren zur Bürgerbeteiligung. Wenn der Bagger erstmal in Sichtweite der Wohnung steht, sind die Entscheidungen hier schon längst gefallen.
Wenn wir aber frühzeitig ein Meinungsbild aus der Bürgerschaft erhalten, dann erleichtert dies uns, hier den bestmöglichen Kompromiss zu finden. Vor diesem Hintergrund freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit sowohl in den städtischen Gremien, als auch direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!